Asse-Andachten

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Ausgefallen wegen der Corona-Pandemie:

48. Asse-Andacht:  22. März 2020

Plakat Asse-Andacht

47. Asse-Andacht:  22. Dezember 2019

(zum 22.12. liegen keine Fotos vor)

46. Asse-Andacht:  23. September 2019

(zum 23.09. liegen keine Fotos vor)

45. Asse-Andacht:  23. Juni 2019

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44. Asse-Andacht:  24. März 2019

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43. Asse-Andacht:  23. Dezember 2018

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Einsam und im Dauerregen steht das „Asse-Kreuz“ vor dem Tor zur Schachtanlage Asse II in Remlingen, am 23.12.2018 um 18:00 h. Die Veranstalter entschliesen sich deshalb kurzfristig die Asse-Andacht in die nahegelegene Scheune der Familie Weigel zu verlegen.

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     Foto 1: Wiegel                           Foto 2: Gellermann

 

Begrüßung/Einleitung

Ich begrüße Sie am Vorabend des Heiligen Abend zur 43. Asse-Andacht hier am Asse-Schacht mit der Tageslosung aus Psalm 34,8: Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Wir wissen alle, dass in der Weihnachtsgeschichte die Engel eine wichtige Rolle spielen. Die Engel erscheinen den Hirten auf dem Feld um die Geburt Jesu anzukündigen. Die Hirten kannten diese Erscheinung nicht und hatten Angst. Einer der Engel beruhigte die Hirten und sagte: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren“. Wir kennen auch die Darstellungen dieser Situation. Wir stehen hier vor dem Tor von Asse II. Lange Jahre hatte man uns erzählt, in der Asse sind zwar schon Bergwerke abgesoffen, aber Asse II ist sicher. Glauben wollten das hauptsächlich die Politiker, die hier die Lösung für den bundesdeutschen Atom-Müll sahen…

Die ganze Begrüßung/Einleitung finden Sie hier: Begrüßung und Einleitung am 23.12.2018
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Gedanken eines Strahlenschützers zur Tageslosung und Thema „Engel gegen Schachtmatt“:

Ich bin hier angekündigt als ein Strahlenschützer, der am Vorabend des Weihnachtsfestes einige Gedanken zur Tageslosung sagen soll. Als mich Herr Koch dazu anfragte, habe ich spontan zugesagt. Die Asse beschäftigt mich, wie einige von Ihnen wissen, schon seit längerem. Als ich dann das Thema erfuhr, wurde es schon komplizierter. Engel gegen Schach-Matt oder Schacht-Matt – da kommen natürlich Bilder, Gedanken, Wortfetzen. Sie zu ordnen ist nicht ganz einfach. Ich habe deshalb in der Bibel nach Engeln gesucht, die hierher passen: zur Asse, zum Weihnachtsfest, zum Schachspiel oder zum Schacht-Matt. Es ist mir nichts wirklich Passendes eingefallen. Deshalb fange ich ganz einfach mit mir an. Wie schon erwähnt, bin ich in meinem Beruf als Strahlenschützer tätig. Wir Strahlenschützer verstehen uns als „weiße Ritter“, die mit ihren Schildern – nicht Schwertern! – die Gefahren von den Menschen fernhalten. Da uns unsere Arbeit von Zeit zu Zeit durch sehr sumpfiges Land, man könnte es manchmal fast Morast nennen, führt, ist unsere schöne weiße Rüstung häufig mit Flecken übersät. Je nachdem aus welcher Richtung man schaut, sehen wir wie helle Lichtgestalten, also Engel, oder wie dunkle Gesellen aus…

Der gesamte Text: „Gedanken eines Strahlenschützers zu „Engel gegen Schachtmatt“  hier: Engel gegen Schacht Matt_2018 – Gellermann –

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42. Asse-Andacht:  23. September 2018

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Seid nüchtern und wacht…   Vorbemerkung: Im 11. Jahr AsseAndachten, 15jähriges Jubiläum von AufpASSEen. Eigentlich ist genug getan, haben wir oft genug nüchtern gebetet und politisch gewacht. Aber wir stehen hier wieder (weil immer noch nicht klar ist, wie Stabilisieren und Rausholen funktionieren) und sicher noch weiter (weil es dauert). Weiterlesen … Hier: 42. Asseandacht am 23.09.2018

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41. Asse-Andacht:  17. Juni 2018

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Fotos von Bodo Walther und Paul Koch

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40. Asse-Andacht:  18. März 2018

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39. Asse-Andacht:  17. Dezember

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Die 39. Ökumenische Asse-Andacht wird vorbereitet vom Umweltbeauftragten des Bistums Hildesheim, Pastoralreferent Jürgen Selke-Witzel. Vor dem Tor des Atommülllagers Asse II feiern wir eine adventliche Andacht. Wir bringen in Liedern und Gebeten unsere Anliegen vor Gott. Wir wissen uns aufgehoben in Gottes Zuwendung und Barmherzigkeit.

Das Kalenderjahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Die Zeit der Jahresrückblicke beginnt. Dies gilt auch für die Menschen, die auf unterschiedliche Weise an einer sicheren Schließung der Schachtanlage Asse II arbeiten: als Mitarbeiter*innen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), als Kommunalpolitiker* innen oder als Mitglieder der Bürgerinitiativen. Vielen wird dabei der heftige Streit um die richtige Fortführung des Asse2-Begleitprozesses in Erinnerung bleiben.

Das Kirchenjahr hat dagegen mit der Adventszeit schon begonnen. Gott schenkt uns immer wieder einen neuen Anfang. Er schenkt Mut und Hoffnung in aller Mühsal. Der Weg von der Krippe führt zum Kreuz und dann erst zur Auferstehung. Diesen Glauben bezeugen wir im Angesicht des Asse-Schachtes.

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Der Asse-Schacht -Förderturm mit Lichterkranz. Unmittelbar davor auf der Zufahrtsstraße die 39. Asse-Andacht:

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38. Asse-Andacht:  17. Sepember

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37. Asse-Andacht:  18. Juni 2017

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Hier die Ansprache von Pfarrer Andreas Riekeberg: Ansprache Asse-Andacht, 18.06.2017

36. Asse-Andacht:  19. März 2017

Vorbereitet von der pax-Christi-Basisgruppe Braunschweig

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35. Asse-Andacht:  18. Dezember 2016

Frauenarbeit der Landeskirche mit Bericht von Heike Wiegel „AufpASSEn e.V. 2016“:       jahresbericht-aufpassen-2016-titel-001Der gesamte Bericht von Heike Wiegel hier: 2016-12-aufpassen-jahresbericht-2016-von-heike-wiegel-aktuell

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34. Asse-Andacht: 18. September 2016

Evangelische Jugend der Landeskirche

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33. Asse-Andacht: 19. Juni 2016

Kirchengemeinde Wittmar

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32. Asse-Andacht: 20. März 2016

mit Pfarrein Susanne Duesberg,  Sozialdiakon i.R.  Paul Koch und Riho Taguchi

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31. Asse-Andacht:  20. Dezember 2015

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30. Asse-Andacht: 20. September 2015

29. Asse-Andacht: 21. Juni 2015

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 28. Asse-Andacht: 22. März 2015    

im Rahmen des „ökumenischen Kreuzweg der Schöpfung“   St. Barbara / Wittmar > Remlingen

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27. AsseAndacht: 21. Dezember 2014

Und der Engel sprach zu Maria: Fürchte Dich nicht! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Lukas 1,30  –  Die Erfahrungen des letzten Jahres kommen zu Wort.

Frauenarbeit in der Landeskirche Braunschweig, Christine Lehmann, Lehrerin an der IGS Franzsches Feld, Udo Dettmann, Begleitgruppe Asse2, Rolf Adler, Umweltbeauftragter, Gunhild Kühne, Vorstand der Ev. Frauenhilfe.

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26. AsseAndacht: 21. September 2014

Welche Früchte ernten wir gerade? In den großen Zeiträumen, die verstreichen?

Frieden konkret, St. Thomas

25. AsseAndacht: 22. Juni 2014, 18:00 Uhr

Konfirmand_innen der St. Barbara Kirchengemeinde, Wittmar, Susanne Duesberg, Pfarrerin u.a.

24. AsseAndacht: 23. März 2014, 16:30 Uhr  

im Rahmen des „ökumenischen Kreuzweg der Schöpfung“      St. Barbara / Wittmar > Remlingen

Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz predigt in St. Barbara über Redlichkeit, 2.Kor 8,21.

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23. AsseAndacht: 22. Dezember 2013

Fürchte Dich nicht!  – Vertrauen ist ein kostbares Gut. Ist Verfüllen eine Stabilisierungsmaßnahme  zur Rückholung oder leitet es den Verbleib des Mülls ein?

Pfarrgemeinde St. Petrus, mit Bethlehemlicht.

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22. AsseAndacht: 22. September 2013

Arbeitskreis Frieden konkret, Wolfenbüttel.

21. AsseAndacht:  23. Juni 2013 

Und kaufet die Zeit aus. – Erleben wir ein Spiel auf Zeit? Was ist verantwortliches Handeln im Blick auf Müll, der „zeitlos“ strahlt?

Gemeinden aus Wolfenbüttel, Stefan Lauer, Pfarrer u.a.

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20. AsseAndacht:  24. März 2013

Wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der darn baut. Ps 127,

Pax Christi, Braunschweig.

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19. AsseAndacht: 23. Dezember 2012

Katholische Gemeinde St. Petrus verteilt das Bethlehemlicht.

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18. AsseAndacht: 23. September 2012

Konfirmand_innen aus Salzgitter Watenstedt und Hallendorf bringen ihre Fragen und Gedanken zum Atommüll ins Gebet.

17. AsseAndacht:  Mt 7,16. Juni 2012

“An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“  Welche Gefahren birgt das Rausholen?

Arbeitskreis Frieden konkret der St. Thomas-Gemeinde, Wolfenbüttel.

16. AsseAndacht25. März 2012

im Rahmen des „ökumenischen Kreuzweg der Schöpfung“     Kirche Remlingen > Asse-Schacht  Remlingen

„Atommülllager und kein Ende?!“

Asse II Begleitgruppe mit Beteiligung von Landrat Jörg Röhmann und St. Barbara, Wittmar

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15. AsseAndacht:  16. Dezember 2011

„Licht in der Dunkelheit – Hoffnung in unserer Zeit“  – Das Volk, das im Finstern wandelt sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Jes 9,2

Die Evangelische Jugend in der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig, Jugendkammer

14. AsseAndacht:  18. September 2011

„Wie geht es weiter?“  – Wann wird die erste Probebohrung durchgeführt?  Was wird dabei noch ans Tageslicht kommen?

Katholische Gemeinden der Region.

13. AsseAndacht: 19. Juni 2011, 18:00 Uhr

Wut und Enttäuschung über den Zustand in der Asse wird als Klage laut.

Friedenkonkret St. Thomas und Pax Christi.

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Ökumenischer Kreuzweg der Schöpfung 2011 10. April 2011, 15:00 Uhr
Kirche Remlingen > Asse-Schacht  Remlingen

„Dein Reich komme, …“, ein Holzkreuz wird an der Asse errichtet.

Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber predigt: Zerrissenheit aushalten.

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12. AsseAndacht: 20. März 2011

Tschernobylinitiative und Fukushima! Die Reaktorkatastrophe in Japan führt mehr als 120 Menschen zum Gebet! Psalm 40,6,  Paul Koch, Bodo Walther

Lesung:  Psalm 40,6-10. 6 HERR, mein Gott, groß sind deine Wunder und deine Gedanken, die du an uns beweisest. Dir ist nichts gleich. Ich will sie verkündigen und davon sagen; aber sie sind nicht zu zählen. 7 Opfer und Speisopfer gefallen dir nicht; aber die Ohren hast du mir aufgetan. Du willst weder Brandopfer noch Sündopfer. 8 Da ich sprach: Siehe, ich komme; im Buch ist von mir geschrieben. 9 Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen. 10 Ich will predigen die Gerechtigkeit in der großen Gemeinde; siehe, ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen, HERR, das weißt du.

Gedanken zur Tageslosung angesichts des Gedenkens an Tschernobyl und Fukushima: Die Tageslosung von heute spricht von Wunder, mit dem Nachsatz: Dir Gott ist nichts gleichgültig.  Auf  Wunder haben wir gewartet, als wir die ersten Bilder vom Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami im Fernsehen gesehen haben. Auf  Wunder haben wir gewartet, nachdem wir hörten und sahen, dass es Probleme in den japanischen Atomanlagen gibt. Auf Wunder haben wir auch gewartet, als wir hofften das die 800 000  Kinder und Millionen Erwachsener die von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen waren auch als „Tschernobyl – Opfer“ anerkannt werden sollten. Diese Wunder blieben aus und wir kämpften als Tschernobyl-Initiativen gegen das Vergessen der Tschernobyl-Katastrophe.  Durch Fukushima ist der  Tschernobyl-Unfall so präsent, als wenn er gestern passiert  wäre. Wir warten auf Wunder, nehmen aber das Risiko auf uns, dass es überhaupt zu Unfällen kommt. Zu sagen es wird schon nichts passieren und wenn doch etwas passiert wird es sicher nicht ganz so schlimm werden – und wenn es doch ganz schlimm wird, dann hoffen wir auf ein Wunder. So ist es sicher nicht gemeint mit den Wundern. Wir dürfen in Zukunft kein Restrisiko (schon gar nicht bei der Atomenergie) in Kauf nehmen.  Wenn wir das Restrisiko bewusst in Kauf nehmen, haben wir auch keinen Anspruch auf ein Wunder.  Katja Ebstein hat den Schlager gesungen:  „Wunder gibt es immer wieder“. Ja, Wunder gibt es immer wieder, auch wenn wir manche Wunder nicht wahrnehmen. Auch nach Tschernobyl und Fukushima  dürfen wir auf Wunder hoffen. Es gehört aber auch dazu –und wer wüsste es besser als die Atomgegner – dass wir uns (wie es am Ende des Losungstextes heißt:   wir dürfen uns den Mund nicht stopfen lassen, wir dürfen uns nicht den „Mund verbieten“ lassen, wir dürfen nicht Mundtot werden. Ich will predigen die Gerechtigkeit in der großen Gemeinde; siehe, ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen, HERR, das weißt du.           (Paul Koch, Sozialdiakon i.R.)

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11. AsseAndacht: 19. Dezember 2010

„Wachet und betet – weil wir gern hier leben“   –   Wie leben die Menschen jetzt auf dem „amtlichen“ Atommüllendlager? Was wünschen sie sich? Nur wenn wir uns gegenseitig hören und wahrnehmen, werden wir zu guten gesellschaftlichen Lösungen kommen. Der Betriebsführer der AsseGmbH betet: „Ich werde manchmal angegriffen: Wie kannst Du in der Asse arbeiten? Ich halte mich nicht für ein Teil des Problems, sondern der Lösung.“   Als Hoffnungszeichen wird das Bethlehemlicht verteilt.

10. AsseAndacht, September 2010

Abschalten. Damit´s ein Morgen gibt.  –  Vor dem Hintergrund der Debatte um den geplanten Ausstieg aus dem Atomausstieg werden verschiedene „Abschaltszenarien“ in den Blick genommen. Jugendkammer, Ev. Jugend und Propsteijugend Schöppenstedt und Bad Gandersheim.

9. AsseAndach, 20. Juni 2010, 18:00 Uhr

Kaufet die Zeit aus (Eph 5) 

Arbeitskreis Frieden konkret, Wolfenbüttel.

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8. AsseAndacht, 21. Februar 2010, 15:00 h

Gottes Schöpfung bewahren, damit alle leben können  –

Der Generalvikar des Bistums Hildesheim, Dr. Werner Schreer predigt über „Die Lasten unseres Lebensstils tragen.“

7. AsseAndacht, 20. Dezember 2009

Jahresrückblick  –  Es ist viel passiert in diesem Jahr. Nun soll es Weihnachten werden!

Evangelische Jugend, St. Barbara, Wittmar,

6. AsseAndacht, 20. September 2009

Prüfet aber alles und das Gute behaltet  –  Thema: „Prüfet aber alles und das Gute behaltet“ 1. Thessalonicher 5,21. Zum Jahresende soll über Asseoptionen entschieden werden, immer neue „Schweinereien“ werden offenbar, Atomkraft und die Endlagerfrage sind Wahlkampfthemen, der Treck und die Demo in Berlin wirken noch nach, vor Ort herrscht Sehnsucht nach Ruhe und Frieden – Zeit zum Andenken und Prüfen!

 

5. AsseAndacht, 21. Juni 2009

Schaden nehmen  –  „Die Region hat Schaden genommen“, ist überall zu lesen und zu hören, aber wie wirkt sich der eigentlich aus? Was ist der Schaden, die Schadensbilanz? Wie kann er behoben werden? Heile Du mich Herr, so werde ich heil; hilf mir, so ist mir geholfen. Jer 17,14

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 4. AsseAndacht,  22. März 2009

Wachet und betet  –  Die liturgische Morgenfeier der Iona-Kommunität bietet den Rahmen für Worte zum Atomausstieg und Stromfasten.

3. AsseAndacht,  21. Dezember 2008

Licht ins Dunkel bringen  –  Jahresrückblick. Viel ist geschehen. Vor dem Hintergrund des biblischen Auftrags zur Bewahrung der Schöpfung werden Risiken der Atomenergie und Probleme der Endlagerung von Atommüll in den Blick genommen und Hoffnung auf lebensfreundliche Perspektiven zum Ausdruck gebracht.(Lukas 1, 76-79)

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2. AsseAndacht, 21. September 2008

Ein Steinkreuz wird gelegt  –  Die liturgische Morgenfeier der Iona-Kommunität bietet den Rahmen, um eigene Sorgen und Ängste auszusprechen.  Sie wird Rahmenliturgie der Andacht.

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1. AsseAndacht, 21. Juni 2008, 18:00 h

Unsere Zeit steht in Gottes Händen  –  Die Gefahr benennen, an dem „versehrten Ort“ beten.

Evangelische Jugend in der Braunschweiger Landeskirche, St. Barbara, Wittmar, Martin Labuhn, Kirstin Müller, Jugendliche und Anwohner_innen.

***

Zur Geschichte der Asse-Andachten :

2008: Kurz vor der ersten Asse-Andacht am 21. Juni 2008 formiert sich der Protest gegen die „Flutung“ von Asse 2 neu. Eigentlich sollte das Bergwerk bis 2013 nach Bergrecht geschlossen werden, d.h. eindringendes Wasser wird nicht mehr abgepumpt. Zugänge werden verschlossen.  Es wird öffentlich, worüber lange Zeit geschwiegen wurde: Unklar ist, was in den über 1260001 Fässern mit Atommüll genau lagert und wie gewährleistet werden kann, dass nichts Gefährliches in die Umwelt gelangt.

Förderturm Asse II

„Knapp 1000 Meter unter unseren Füßen lagert Cäsium 137 – Strontium – Radium – Plutonium. Knapp 1000 Meter unter unseren Füßen Gefahr mit Halbwertszeiten bis zu 100 000 Jahren. (…) Im Lexikon steht: 100000 Jahre sind 105 Jahre und die Halbwertszeit ist in der Kernphysik diejenige Zeitspanne, in der die Menge eines bestimmten radioaktiven Nuklids auf die Hälfte gesunken ist, das heißt sich in andere Atome umgewandelt hat. Aber was bedeutet das? Wenn Plutonium nach 24110 Jahren die Hälfte seiner Strahlung verloren hat, ist dann nach 24110 Jahren die tödliche Gefahr für Mensch und Tier endlich gebannt? Und bis dahin? Wie gehen wir mit Zeiträumen um, die wir beim besten Willen nicht überblicken können?“

 Aus der ersten Andacht, gehalten von Landesjugendpfarrer Martin Labuhn und Kirstin Müller, Pfarrerin in Wittmar

1 Momentaner Kenntnisstand: radioaktive und chemotoxische Stoffe, wie z.B. ca. 102 t Uran, 87 t Thorium, 28 kg Plutonium und 500 kg Arsen. Schon ein Staubkorn von Plutonium ist tödlich.

2008: Ein Steinkreuz wird gelegt, Menschen können ihre Anliegen im Schutzraum „Andacht“ aussprechen. Die Erfahrungen fließen in den Beschluss der Landessynode vom 22.Nov ein: „Auf Grund der Erfahrungen mit dem Schacht Asse 2 muss die Neubewertung der Gutachten über die Sicherheit von Lagerstätten erfolgen.“ Im Dezember erhellen viele Lichter das Kreuz.

2009: Die Aktion „Stromfasten der Ev. Jugend“ und erneuerbare Energien werden thematisiert. Am 01.03. wechselt die Propstei Schöppenstedt zu „Naturstrom“, 27 Kirchengemeinden schließen sich mit 49 Abnahmestellen an. Der „Schaden“, den die Region nimmt, und die „Asseoptionen“ werden bedacht. Der neue Betreiber BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) kündigt die Andachten an und beteiligt sich. Im Sprachgebrauch wird das Forschungsbergwerk zum Endlager. Gleichzeitig wird beschlossen, den Atommüll nach Möglichkeit wieder herauszuholen.

Aus den Andachten gehen die Asse-Konzerte hervor – klassische Konzerte in den Kirchen der Region bringen weitere überregionale Beachtung und Spenden für die Bürgerinitiative AufpASSEn e.V.. ( Die Künstler_innen verzichten auf ihre Gage). http://www.asse-konzerte.de

2010: Die Andacht wird in den „Ökumenischen Kreuzweg der Schöpfung“ des Bistums Hildesheim aufgenommen. Der Atomprotest verstärkt sich bundesweit. „Kaufet die Zeit aus; Abschalten, damit es noch ein Morgen gibt; Wachet und betet – weil wir gern hier leben!“ sind die Themen. Die Asse-Konzerte laufen weiter.

2011: Die 12. Ökumenische Asse-Andacht am 20. März 2011 will sich der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 25 Jahren widmen. Aber Fukushima, der Reaktorunfall in Japan, kommt dazu. Über 100 Menschen sind vor den Werktoren versammelt. Die traurigen Anlässe zum Wachen und Beten bleiben! Beim ökumenischen Kreuzweg der Schöpfung wird am 10. April ein Holzkreuz am Asse-Schacht aufgestellt.

2012: Eigentlich ist jetzt alles erreicht: Der Optionenvergleich hat ergeben, dass der Atommüll herausgeholt werden soll. Probebohrungen werden vorbereitet. Aber wo kommt der Müll jetzt hin, wie lange wird das dauern und wer wird das bezahlen? Es ist die Rede von großen überirdischen Hallen, Milliardensummen und Zeiträume bis 2050 werden in den Blick genommen, weil für die Rückholung ein neuer Schacht abgeteuft werden muss.
Die Ev.-luth. Landeskirche pflanzt ihren Lutherbaum (als Gegenstück zum Lutherbaum im Luthergarten in Wittenberg) vor das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter-Lebenstedt. Mit einer Andacht am Tschernobylgedenktag (26.April) wird der Baum gepflanzt. Denn im BfS, als Betreiber von Asse 2, werden lebenswichtige Entscheidungen genehmigt.

AufpASSEn Logo

2013: Dranbleiben ist gefordert. Die Bürgerinitiative AufpASSEn, aus der das gelbe A hervorgegangen ist, feiert 10 jähriges Bestehen ( Anti-Atomkraft Bewegungen hatten sich 2003 zu aufpASSEn zusammengeschlossen), die Asse-Konzerte gehen ins 5. Jahr und die AsseAndacht wird am 22. Dezember 2013 zum 23. Mal gefeiert.

2014: Beim 4. Ökumenischen Kreuzweg/24.AsseAndacht am 23.03. predigt die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz über Redlichkeit:

Ich stelle diese Predigt unter den 2. Brief des Paulus an die Korinther Kapitel 8 Vers 21:

„Denn wir sehen darauf, dass es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch

vor den Menschen“. Die Stimmung zwischen Betreiber und Begleitgruppe ist angespannt. Wird die Rückholung bewusst verzögert? Geht Rausholen überhaupt? Der Assefonds kommt ins Laufen. „Ich erwarte von den Erwachsenen, dass sie sich ernsthafter mit der Asse auseinandersetzen und schnell eine Lösung finden. Auch wenn es schon zu spät ist, kann man verhindern, dass es noch schlimmer wird“, so ein Schülervotum (9.Jg) bei der AsseAndacht im Winter.

2015: 22. März, 21. Juni, 20. September, 20. Dezember

Die Asse-Andachten gehen ins 8. Jahr.

 

 

 

 

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